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Volume 28, issue 2
Geogr. Helv., 28, 89–95, 1973
https://doi.org/10.5194/gh-28-89-1973
© Author(s) 1973. This work is distributed under
the Creative Commons Attribution 3.0 License.
Geogr. Helv., 28, 89–95, 1973
https://doi.org/10.5194/gh-28-89-1973
© Author(s) 1973. This work is distributed under
the Creative Commons Attribution 3.0 License.

  30 Jun 1973

30 Jun 1973

Die Würmschotter im Hochrheinabschnitt von Lottstetten bis Koblenz : ein Vergleich der Ergebnisse Grauls mit den Ansichten der Zürcher Arbeitsgruppe

A. Leemann and L. Ellenberg A. Leemann and L. Ellenberg

Abstract. Die vorliegende Arbeit zielt vor allem auf einen Vergleich zwischen den ausführlichen Darlegungen Grauls (1962) zum Jungquartär (u. a. Niederterrassen im Gebiet des Hochrheins) und den Ergebnissen, welche eine Zürcher Arbeitsgruppe anhand von Feldarbeit und unter Auswertung vieler Bohrungen im betreffenden Untersuchungsraum erhalten hat. Der beiliegenden Karte können die gewonnenen Resultate anschaulich entnommen werden.
In verschiedenen Problemkreisen decken sich die Ansichten der Zürcher Bearbeiter mit den Vorstellungen Grauls, so bei der Bildung der Moränen und Schotter sowie bei der Talgenese. Jedoch ergaben die neuesten Feldaufnahmen entgegen Grauls Ansichten gewisse Erosionsleistungen der Gewässer während des Hochglazials. In der Frage der Sekundärakkumulationen mußten die bekannten Zahlen modifiziert werden, vor allem weil die Hauptschotterung viel mächtiger ausgebildet ist als bisher angenommen. Dies belegen die zahlreichen Bohrungen bis auf den Molassefels im Untersuchungsgebiet. Sie ermöglichten auch eine Analyse der Basisfazies der Rafzerfeldschotter, wobei sich zeigte, daß Grobschotter nur spärlich und lokal anzutreffen sind. Zur Klärung von Unsicherheiten und noch divergierender Ansichten wurden bereits weitere Arbeiten im Untersuchungsraum angesetzt oder ins Auge gefaßt.

Publications Copernicus
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