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Volume 35, issue 2
Geogr. Helv., 35, 67–75, 1980
https://doi.org/10.5194/gh-35-67-1980
© Author(s) 1980. This work is distributed under
the Creative Commons Attribution 3.0 License.
Geogr. Helv., 35, 67–75, 1980
https://doi.org/10.5194/gh-35-67-1980
© Author(s) 1980. This work is distributed under
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  30 Jun 1980

30 Jun 1980

Capacité des équipements commerciaux et taux d'exploitation des centres d'approvisionnement intraurbains

J.-P. Jetzer J.-P. Jetzer
  • Forschungsstelle für Wirtschaftsgeographie und Raumplanung an der Hochschule St.Gallen, General-Guisan-Straße 70, 9010 St.Gallen, Switzerland

Abstract. Ziel der Untersuchung ist die Ermittlung der Einzelhandelskapazitäten des Lebensmittelsektors in den dem Hauptgeschäftszentrum von St. Gallen nachgelagerten Subzentren. Die Erfassung der Versorgungssituation von der Angebotsseite her erfolgt auf der Grundlage einer Strukturkennziffer. In einem zweiten Schritt wird der Auslastungsgrad der verfügbaren Kapazitäten im Lebensmittel- Einzelhandel abgeleitet. Als Datenbasis dient einerseits die Beschäftigtenzahl in den untersuchten Einzelhandelseinrichtungen und andererseits die Bevölkerungszahl innerhalb der normativ abgegrenzten Versorgungsbereiche. Die Konstruktion gründet auf dem versorgungspolitischen Postulat, mindestens den täglichen Bedarf in Fußgängerdistanz decken zu können. Im Rahmen dieser Arbeit, welche die Untersuchung der untersten Stufe der Bedarfsdeckung zum Gegenstand hat, sind die Kaufkraftwanderungen unberücksichtigt geblieben. Die Ergebnisse der vorliegenden Untersuchung, die als Teilstudie einer weiterführenden Arbeit verstanden sein will, haben höchstens tendenzielle Gültigkeit. Sowohl aufgrund der empirischen Basis als auch des methodischen Ansatzes sind keine schlüssigen Aussagen bezüglich der Angemessenheit des räumlichen Versorgungsnetzes möglich. Als erste Annäherung gewinnen die Resultate jedoch insofern praktische Relevanz, als sich am Beispiel der Stadt St. Gallen zeigen läßt, daß die ermittelten Kapazitätsverhältnisse den politisch-normativen Postulaten vielfach nicht bzw. knapp zu entsprechen vermögen. Gilt es überdies die Funktions- und Lebensfähigkeit von Zentren zu beurteilen, so ist einerseits der Betrachtungshorizont über die rein tägliche Bedarfsdeckung hinaus zu erweitern und andererseits den Ansprüchen sowohl der Zentrumsbenützer als auch der Einrichtungsträger vermehrt Rechnung zu tragen. Erst der Grad der Übereinstimmung der Anforderungsprofile beider Gruppen von Akteuren gibt Aufschluß über den Erfüllungsgrad einer bedürfnis- und siedlungsgerechten Versorgung der Bevölkerung mittels Zentren. Diese Überlegungen zeigen, daß nur ein umfassender Ansatz Transparenz in das städtische Versorgungsgefüge bringen kann.

Publications Copernicus
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