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Volume 36, issue 3
Geogr. Helv., 36, 109-120, 1981
https://doi.org/10.5194/gh-36-109-1981
© Author(s) 1981. This work is distributed under
the Creative Commons Attribution 3.0 License.
Geogr. Helv., 36, 109-120, 1981
https://doi.org/10.5194/gh-36-109-1981
© Author(s) 1981. This work is distributed under
the Creative Commons Attribution 3.0 License.

  30 Sep 1981

30 Sep 1981

Die Meerenge von Gibraltar : Küstenmorphologie zwischen Mittelmeer und Atlantik

L. Ellenberg L. Ellenberg
  • Institut für Geographie, Technische Universität Berlin, 1 Berlin 12, Germany

Abstract. Die südiberischen Küsten des Mittelmeeres haben ein Gepräge, das sich von dem des Atlantik stark unterscheidet. Sind auf der einen Seite nur kaum durch Tidenhub, Küstenströmung und Brandung geprägte Steilküsten mit Lösungskehlen, Schutthalden neben Flachküsten ohne starke Dynamik und episodisch bis periodisch grobe Sedimentschüttungen ins Meer führende Torrenten charakteristisch, so sind auf der anderen Seite stark von der Meeresseite her gestaltete Küsten kennzeichnend, die in den steilen Abschnitten viele aktive Kliffreihen, in den flachen breite dynamische Sandstrände mit Dünen zeigen und wo durch kontinuierlich mit Wasser gefüllte Flußbetten große Mengen feinkörnigen Materials dem Meer zugeführt werden. Der Übergang zwischen Mittelmeer und Atlantik vollzieht sich im Grenzsaum der Meerenge von Gibraltar. Bei einem Gang von Osten nach Westen auf der europäischen und afrikanischen Seite werden die einzelnen Stufen der Veränderungen auf die Küstenformen und die rezente Morphodynamik aufgezeigt. Einerseits ist die vorliegende Arbeit regional ausgerichtet. Andererseits will sie einen Beitrag zu einem in der Morphologie wenig beachteten Problemkreis liefern, nämlich zur Frage, wie ein Grenzsaum zwischen zwei geomorphologisch gänzlich unterschiedlichen Bereichen in seiner Differenzierung erkannt, erklärt und vereinfachend dargestellt werden kann.

Publications Copernicus
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