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Volume 39, issue 1
Geogr. Helv., 39, 3–15, 1984
https://doi.org/10.5194/gh-39-3-1984
© Author(s) 1984. This work is distributed under
the Creative Commons Attribution 3.0 License.
Geogr. Helv., 39, 3–15, 1984
https://doi.org/10.5194/gh-39-3-1984
© Author(s) 1984. This work is distributed under
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  31 Mar 1984

31 Mar 1984

Rekonstruktion von Gletscherschwankungen mit Hilfe fossiler Hölzer

H. Holzhauser H. Holzhauser
  • Geographisches Institut der Universität Zürich-Irchel, Winterthurerstr. 190, 8057 Zürich, Switzerland

Abstract. Im vorliegenden Artikel wird gezeigt, wie mit Hilfe von fossilen Hölzern aus dem Gletschervorfeld minimale Gletscherausdehnungen und Gletschervorstöße erfaßt werden können. Einige zeitgenössische Berichte und Zeichnungen aus der Zeit um 1850, als die Alpengletscher ihren letzten neuzeitlichen Hochstand erreichten, sollen veranschaulichen, wie Gletscher in bewaldetes Gebiet vordrangen und Bäume umdrückten. Es wird im weiteren kurz auf die Lage von fossilem Holz im Gletschervorfeld und auf ihre wichtigsten Merkmale (guter Erhaltungszustand, Verengung der peripheren Jahrringe, Gletscherschlifl) eingegangen. Ein konstruierter Modellfall veranschaulicht, wie fossiles Holz in situ gletschergeschichtlich ausgewertet werden kann. Als praktisches Beispiel dazu werden die Schwankungen des Großen Aletschgletschers seit 1400 yBP erläutert. Zum ersten Mal überhaupt konnten an einem Gletscher mittelalterliche Gletschervorstöße anhand dendrochronologisch absolut datierter Hölzer jahrgenau erfaßt werden. Ebenso kann mittels solch absoluter Datierungen die Vorstoßphase des Großen Aletschgletschers von 1588 bis 1653 relativ detailliert erfaßt werden.

Publications Copernicus
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