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Volume 55, issue 3
Geogr. Helv., 55, 193–203, 2000
https://doi.org/10.5194/gh-55-193-2000
© Author(s) 2000. This work is distributed under
the Creative Commons Attribution 3.0 License.
Geogr. Helv., 55, 193–203, 2000
https://doi.org/10.5194/gh-55-193-2000
© Author(s) 2000. This work is distributed under
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  30 Sep 2000

30 Sep 2000

Gated communities : ein Vergleich privatisierter Wohnsiedlungen in Südkalifornien

M. Gmünder1, N. Grillon2, and K. Bucher3 M. Gmünder et al.
  • 1Wirtschaftswissenschaftliches Zentrum (WWZ) der Universität Basel, Petersgraben 51, 4003 Basel, Switzerland
  • 2Europainstitut der Universität Basel, Gellertstrasse 27, 4020 Basel, Switzerland
  • 3Statistisches Amt des Kantons Basel-Stadt, Webergasse 34, 4005 Basel, Switzerland

Abstract. Gated Communities stellen eine Extremform der Privatisierung öffentlicher Räume dar, verbunden mit einer radikalen Veränderung der Stadtlandschaft. Insbesondere in Räumen wie Südkalifornien ist eine hohe Konzentration dieser Wohnform auszumachen. Dabei lassen sich anhand umzäunter Alters- oder Feriensiedlungen sowie familienorientierter Gated Communities unterschiedliche Entwicklungsmuster identifizieren. Gründe für den Erfolg von Gated Communities sind unter anderem der Sicherheitsaspekt, die starke Identifikation mit dem Wohnumfeld sowie eine Organisationsstruktur, welche sich in ausgeprägter Form an den Präferenzen der Bewohner orientiert. Die grössten Vorteile von Gated Communities gegenüber konventionellen Siedlungen liegen bei den auf Effizienz ausgerichteten siedlungsinternen Strukturen. Demgegenüber bestehen jedoch bedeutende räumliche Probleme im Zusammenhang mit der Segregation und der Fragmentierung der Stadtlandschaft. Eine Alternative zu Gated Communities insbesondere im Hinblick auf den Sicherheitsaspekt könnten siedlungsplanerische Konzepte wie Pedestrian Pockets oder Traditional Neighborhood Developments darstellen.

Publications Copernicus
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