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Volume 59, issue 2
Geogr. Helv., 59, 81–92, 2004
https://doi.org/10.5194/gh-59-81-2004
© Author(s) 2004. This work is distributed under
the Creative Commons Attribution 3.0 License.
Geogr. Helv., 59, 81–92, 2004
https://doi.org/10.5194/gh-59-81-2004
© Author(s) 2004. This work is distributed under
the Creative Commons Attribution 3.0 License.

  30 Jun 2004

30 Jun 2004

Erkenntnis und Interesse : zur handlungstheoretischen Wirtschaftsgeographie am Beispiel der Sanierung genossenschaftlicher Wohnbauten

J. E. van Wezemael J. E. van Wezemael
  • Abteilung für Wirtschaftsgeographie, Geographisches Institut, Universität Zürich, Winterthurerstrasse 190, 8057 Zürich,Switzerland

Abstract. Nach anfänglich grosser Skepsis haben handlungstheoretische Ansätze in weiten Teilen der Wirtschafts- und Sozialgeographie in den letzten Jahren einen paradigmatischen Charakter erhalten. Nun gilt es, die Ansätze hinsichtlich ihrer empirischen Leistungsfähigkeit für das Fach auszuloten. Bei der Gegenüberstellung eines rational choice – und eines neo-weberianischen Ansatzes zeigt sich im Umgang mit empirischem Material aus der Wohnungsmarktforschung, dass die Frage nach dem Zweck der Forschung forschungslogisch derjenigen nach der Wahl des Ansatzes voranzustellen ist – ansonsten ist eine Bewertung deren Leistung nicht möglich. Für eine auf die Lösung von Problemen ausgerichtete Wirtschaftsgeographie mit handlungstheoretischem Fundament ist es grundlegend, dass Prozesse in ihrem Ablauf verstanden werden. Deshalb ist einer verstehenden Perspektive Vorrang zu geben. Durch eine forschungslogisch konzise Einbettung traditioneller Ansätze, welche die Ziele der Beschreibung, Erklärung und Prognose verfolgen, lässt sich eine Kontinuität der Entwicklung des Faches erreichen.

Publications Copernicus
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