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Volume 65, issue 1
Geogr. Helv., 65, 48–58, 2010
https://doi.org/10.5194/gh-65-48-2010
© Author(s) 2010. This work is distributed under
the Creative Commons Attribution 3.0 License.
Geogr. Helv., 65, 48–58, 2010
https://doi.org/10.5194/gh-65-48-2010
© Author(s) 2010. This work is distributed under
the Creative Commons Attribution 3.0 License.

  31 Mar 2010

31 Mar 2010

Landschaften wahrnehmen und nachhaltig entwickeln : ein transdisziplinäres Modell für Forschung und Praxis

N. Backhaus N. Backhaus
  • Geographisches Institut, Abteilung Humangeographie, Universität Zürich, Winterthurerstrasse 190, 8057 Zürich, Schweiz

Abstract. Landschaften sind eine wichtige Ressource, die von verschiedenen Interessengruppen mit unterschiedlichen Ansprüchen genutzt werden will. Unterschiedliche Wahrnehmungen der Landschaft und Ansprüche an sie können zu Konflikten führen, vor allem dann wenn nicht erkannt wird, dass die eigene Wahrnehmung eine von vielen ist und es keine absolute Sicht der Landschaft gibt. Das im Beitrag vorgestellte Landschaftsmodell soll Transparenz schaffen, indem es unterschiedliche Aspekte der Wahrnehmung und des wissenschaftlichen Zugangs in Relation zueinander stellt, ohne einem bestimmten Paradigma oder einer bestimmten Theorie den Vorzug zu geben. Dem Feld der Landschaftswahrnehmung liegen die vier Pole Natur, Kultur, Individuum und Gesellschaft zugrunde. Darin können wiederum sechs landschaftsrelevante Dimensionen verortet werden: die körperlich-sinnliche, die ästhetische, die identifikatorische, die ökologische, die politische und die ökonomische Dimension. Die Sichtbarmachung dieser unterschiedlichen Zugänge ist ein erster Schritt zu einem partizipativen Aushandlungsprozess in Landschaftsentwicklungsprozessen.

Publications Copernicus
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